Mittwoch, 18. Januar 2017

Geizen nicht mit Geschmack: Schottische Eier



Schottische Eier heißen nicht nur so, sondern sind tatsächlich eine schottische Erfindung. Hierbei handelt es sich um Eier, die mit Hack ummantelt und anschließend frittiert werden. Aber auch die Pfanne, selbst Grill und Backofen eignen sich bestens, um die Spezialität zuzubereiten.

Zutaten für 4 Personen

4-6 vorgekochte Eier
500 g gemischtes Hackfleisch ( Schweinemett und Rinderhack)
2 Eier
100 g Semmelbrösel
1 EL frisch gehackte Zwiebel
Salz
Paprika
Pfeffer aus der Mühle
Fett zum Frittieren

Zubereitung



Für diese Schottischen Eier eignen sich am besten die bereits vorgekochten und ganzjährig zu kaufenden gekochten Eier. Die Eier gründlich pellen. 

Das Hackfleisch mit einem Ei, zwei  Esslöffeln Paniermehl und der Zwiebel mischen und mit Salz,Paprika und Pfeffer kräftig würzen.



Die Eier mit der Mettmasse umhüllen und Bällchen formen. Diese nochmals in zerschlagenem Ei und danach in Paniermehl wenden und in heißem Fett 2-4 Minuten goldbraun frittieren oder in einer tiefen Pfanne mit reichlich heißem Öl braten, dabei immer wieder wenden, das alle Seiten braten können. 



Die Eier herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Man kann die Eier mit Salat servieren, ich mag sie aber lieber mit Soße und Toastbrot, sonst sind sie mir zu trocken.

Montag, 16. Januar 2017

Hirse Omelett mit Beeren und Joghurt



Speisehirse ist besonders mild im Geschmack, vielseitig verwendbar und leicht bekömmlich. Die kleinen, gelben Körner eignen sich für süße und herzhafte Gerichte. Weil sie glutenfrei ist, eignet Hirse sich zudem für Allergiker. Hirse gehört zur Familie der Süßgräser. Das Getreide enthält viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu zählen Eisen, Silizium, Magnesium und Kalzium. Die Inhaltsstoffe der Hirse wirken positiv auf Knochen, Gelenke, Haare und Nägel- also ein Grund mehr, daraus etwas Leckeres zuzubereiten.

Heute gibt es eine süße Variante des Omeletts mit Hirse.

Zutaten für ca 4 Omeletts
80 g Speise- Hirse
2 Eier (M)
2 TL Vollrohrzucker
1 Prise Salz
250 g Naturjoghurt (3,5% Fett)
2 EL roter Sirup
250 g gemischte Beeren
2 TL Sonnenblumenöl


Zubereitung:



150 ml Wasser aufkochen, Hirse hineinstreuen und umrühren. Hitze sofort reduzieren und die Hirse 7 Minuten zugedeckt bei kleinster Hitze kochen, dabei mehrmals gründlich umrühren. Topf vom Herd nehmen und die Körner weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. Abkühlen lassen.


Eier, Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verquirlen. Abgekühlte Hirse unterrühren.


Naturjoghurt und Sirup in eine Schüssel geben und glatt rühren. Beeren waschen, putzen und auf einem Küchentuch trocknen.



Öl in einer kleinen beschichteten Pfanne erhitzen. Den Hirseteig hineingeben und etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Omelett vorsichtig wenden ( es zerfällt sehr leicht- deshalb auch nur kleine Omeletts braten) und die andere Seite ebenfalls in 4-5 Minuten goldbraun backen.


Hirse-Omelett mit Joghurt und Beeren anrichten und servieren.

Samstag, 14. Januar 2017

Mal wieder vegetarisch: Kartoffeltaler mit Schmorgurken aus dem Backofen



Zutaten für 4 Personen
Für die Taler
400 g Kartoffeln, mehlig kochend
1 mittelgroße Karotte
2 Stängel Petersilie
1 mittelgroßes Ei
75 g Mehl
1 TL Olivenöl
2 EL Frischkäse
2 EL Parmesan, gerieben
etwas Salz und Pfeffer
etwas Muskatnuss
Olivenöl

Für die Gurke
1 Gurke
schwarzes Salz ( oder ganz Normales)
Pfeffer
2 EL Olivenöl
2 EL Parmesan gehobelt oder gerieben

Balsamicocreme


Zubereitung
Die Kartoffeln und die Möhre schälen, klein schneiden und in Salzwasser gar kochen. Nach Ende der Kochzeit abgießen.
Die Petersilie klein hacken. Diese sowie den Frischkäse, das Ei, Parmesan, Mehl und Gewürze sowie etwas Öl zu den  abgekühlten Kartoffeln geben und alles gut vermengen. Die Masse sollte stückig bleiben und klebrig sein.  Abschmecken.



In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Gurke schälen und in kleine Stücke schneiden.

Etwas Olivenöl in eine kleine Tasse geben. Einen Esslöffel eintunken und damit aus dem Kartoffelteig einen großen Löffel voll entnehmen und daraus jeweils einen 3 bis 4 cm hohen Taler formen und in eine Auflaufform geben. Mit dem Löffel flach drücken. Das Öl dient dazu, dass sich der Teig gut vom Löffel löst und beim Backen eine knusprige Oberfläche entsteht.



Die Gurkenwürfel um die Taler streuen, mit Olivenöl beträufeln, Parmesanhobel darüber geben, mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles in den Backofen schieben und ca. 30 Minuten garen und fertig ist eine leckere vegetarische Hauptmahlzeit. Ich serviere die Taler gern mit etwas Balsamicocreme


Statt Gurken kann man auch anderes Gemüse im Backofen schmoren, geeignet sind auch Paprika, Tomaten, Zucchini oder Pilze. Das Rezept eignet sich auch sehr gut zur Resteverwertung und ist gut vorzubereiten.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Porridge. Ein cremiger Haferbrei und super leckeres und schnelles Frühstück nicht nur für Veganer.



Ein sehr einfaches und gesundes Grundrezept für Porridge bzw. Oatmeal. Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten. Das Grundrezept für Porridge ist denkbar einfach: Neben Haferflocken werden nur Wasser oder Milch bzw. eine Milchalternative wie Soja oder Hafermilch und Salz gebraucht. Die Haferflocken werden einfach auf kleiner Flamme so lange gekocht, bis sie eine cremige Konsistenz haben und schwach gesalzen. Das ist das originale schottische Rezept.

Was das Porridge geschmacklich erst richtig spannend macht, ist das passende Topping. Auch hierbei gilt: Erlaubt ist, was schmeckt! Von Schokoladenraspeln über Nüsse bis hin zu Früchten kannst du für dein Porridge alles verwenden, was dir gefällt. Frische Früchte und Nüsse machen das Porridge gesund und sorgen ebenfalls für geschmackliche Vielfalt. Doch ab und an darf es für das Wohlbefinden durchaus auch Schokolade sein.

Einige Ideen habe ich heute für euch.

Honig Aprikosen Porridge ( für 1 Person)




80 g zarte Haferflocken
200 ml Milch
Salz
2 getrocknete Aprikosen
1 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL Pinienkerne



Haferflocken, Milch, in kleine Stücke geschnittene Aprikosen und 1 Prise Salz in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzen, 2–3 Minuten leicht köcheln lassen, bis eine breiige Konsistenz entsteht.



Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.
Porridge in Schüsseln geben, Honig unterrühren und mit den Pinienkernen bestreuen.

Kokos Porridge ( für 1 Person)

80 g zarte Haferflocken
200 ml Kokosmilch 
etwas Kokosöl
Salz
1 TL Agavendicksaft oder Ahornsirup
1 Prise Zimt
frische Kokosnuss oder Kokosraspel
ein paar Chiasamen

Haferflocken und Kokosmilch und 1 Prise Salz in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzen, etwas Kokosöl zugeben, das macht das Porridge sehr sämig, einige Minuten leicht köcheln lassen, bis eine breiige Konsistenz entsteht.



Porridge in Schüsseln geben und den Agavendicksaft unterrühren mit Zimt und schmalen Raspeln frischer Kokosnuss ( ersatzweise Kokosflocken aus dem Supermarkt) und ein paar Chiasamen bestreuen.


Lasst eurer Fantasie freien Lauf, das Porridge ist sättigend und lecker und recht preiswert, dabei eine gute Alternative zu viel zu süßen und fertigen Fertigmüslis und die verschiedenen Toppings machen es auch abwechslungsreich.

Dienstag, 10. Januar 2017

Hilft bei den guten Vorsätzen: Jakobsmuscheln in Dill- Pfeffer- Rahm


Habt ihr schon gewusst, dass die Jakobsmuschel nach einem der zwölf Apostel benannt wurde? Sie diente Pilgern des Jakobswegs auf dem Weg nach Santiago de Compostela als Wegweiser und als Erkennungsmerkmal der Pilgerschaft und wurde im Mittelalter von den christlichen Pilgern zum Wasserschöpfen verwendet.  Das zarte Muskelfleisch schmeckt nussig bis leicht süßlich. Ich mag den Geschmack gern in Kombination mit einer cremigen Soße.

Zutaten für 4 Personen 

24 ausgelöste Jakobsmuscheln
2 EL Butter
1 EL Öl
1 Zehe Knoblauch
1 Bund Dill
2 EL rosa Pfefferbeeren
250 ml Rama Cremfine 7 % Fett
Salz
schwarzer Pfeffer
1/2 Zitrone


Knoblauchzehe schälen und ganz fein hacken. Einen Esslöffel Butter in einem Topf erhitzen und die Knoblauchzehe leicht anschwitzen, mit Sahne auffüllen und mit Salz würzen.

Die rosa Pfefferbeeren in einem Mörser vorsichtig zerstoßen. Dill waschen, trocken schütteln und mit einer Schere ganz klein schneiden

Pfefferbeeren zur Soße geben und reduzieren lassen, danach soll die Soße nicht mehr kochen. Fein geschnittenen Dill zugeben. Mit Salz, schwarzem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.


Die bereits ausgelösten Jakobsmuscheln vorsichtig waschen und trocknen.

Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die Jakobsmuscheln  in der Pfanne auf jeder Seite zwei Minuten anbraten, leicht salzen und danach auf vorgeheizten Tellern mit dem Pfeffer- Dillrahm servieren.


Zwar enthalten Jakobsmuscheln relativ viel Cholesterin, aber dafür steckt ihr weißes Muskelfleisch voller  Proteine, Omega-3-Fettsäuren und Zink. Dabei enthalten Jakobsmuscheln erfreulich wenig Fett und geizen auch mit Kalorien sowie mit Kohlenhydraten. Kurz: Jakobsmuscheln sind perfekt für Figurbewusste, Low-Carb-Fans, Diabetiker und alle, die einfach gern gesund genießen.

Sonntag, 8. Januar 2017

Currypasta mit Grillgemüse



Mal wieder was Leichtes nach den Feiertagen gefällig, was nicht beschwert, aber dennoch extra lecker ist? Versucht es doch mal mit dieser Pasta!


Zutaten 3-4 Personen

250 g Gewürznudeln Curry ( alternativ Bandnudeln und 2 TL Curry ins Kochwasser geben)
100 ml Kokosmilch
3-4 EL Frischkäse, natur
4 EL Olivenöl
2 TL Rosmarin getrocknet
1 TL Thymian getrocknet
nach Belieben Tomaten, Paprika, Champignons, Zucchini  usw.
Salz
Pfeffer


Zubereitung:

Hierzu Tomaten,Paprika und Champignons wenig salzen, mit Rosmarin und Thymian bestreuen und Olivenöl bepinseln, im Backofen grillen, bis die Tomaten aufplatzen.



Inzwischen die Pasta in wenig Wasser mit einem Schuss Kokosmilch garen, Frischkäse zum Abbinden unterrühren und die Pasta mit dem Grillgemüse servieren. 



Der Eigengeschmack der Pasta ist sehr stark, man sollte sparsam mit Salz umgehen und die Nudeln am besten ohne viel Schnickschnack genießen. Wer Curry mag wird dieses Pasta lieben.


Mittwoch, 4. Januar 2017

Der feine Wintergenuss: Pochiertes Skreifilet mit Roten Beten Chips und Erbsenpüree




Ich liebe Skrei, diesen Winterkabeljau und da er ein besonders feiner Fisch ist, lasse ich mich gern inspirieren. Dieses Rezept stammt nicht von mir , sondern im Original von der Zeitschrift " Lecker", ich habe lediglich den Schnittlauch weggelassen, weil er einfach nach meinem Gefühl nicht mit dem Fisch harmoniert. Skrei gibt es immer nur von Januar bis Ostern. Solltet ihr keinen Skrei erhalten, verwendet als Alternative norwegischen Kabeljau.


Zutaten für 4 Personen
250 g Rote Beten
1 l Öl zum Frittieren
4 Scheiben Bacon
1 großes  Stücke Skreifilet (ca. 600 g; ersatzweise Kabeljau)
Salz
Pfeffer
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
750 g Kartoffeln
1 EL Butter
200 g Schlagsahne
600 g TK-Erbsen
1 Lorbeerblatt

Zubereitung

Rote Beten waschen, schälen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden  Öl erhitzen – die Temperatur ist erreicht, wenn man einen Holzspieß ins Öl hält und daran Bläschen aufsteigen. Die Rote Beten darin portionsweise zu knusprigen Chips ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 



Bacon kurz im Öl knusprig braten und ebenfalls auf ­Küchenpapier abtropfen lassen. 


Den Fisch abspülen, trocken tupfen, kräftig mit Salz würzen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln bzw. hacken. Kartoffeln schälen und waschen. 100 g Kartoffeln klein würfeln, beiseite stellen. Übrige Kartoffeln halbieren. Zugedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen.




1 EL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffelwürfel darin andünsten. Sahne und gefrorene Erbsen zufügen, aufkochen. Zugedeckt ca. 15 Minuten garen.



1⁄4 l Wasser und Lorbeer in einem weiten Topf oder einer Pfanne aufkochen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Fisch in den Sud legen und zugedeckt bei schwacher Hitze ­10–15 Minuten gar ziehen lassen.



Die Erbsen grob zu einem Püree zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.Zum Schluss die Kartoffeln abgießen. 



Den Fisch mit dem Erbsenpüree , Kartoffeln, Rote-Bete-Chips und Bacon anrichten.