Sonntag, 26. März 2017

Echte Kakaobohnen selbst karamellisiert



Wer also mal mittelamerikanische Länder bereist, sollte sich ein paar rohe Kakaobohnen mitbringen. man kann sie aber auch über Rohkost- Shops kaufen. Kakao ist das hochwertigste vitalstoffreichste und komplexeste Nahrungsmittel, dass der Mensch je entdeckt hat. 



Es ist die Nr. 1 Quelle an Magnesium, Eisen, Chromium, wirkt positiv auf’s Blutbild und den Knochenbau, reguliert das Zellwachstum und verfügt über eine positive stimmungsaufhellende Wirkung. Aus der ungerösteten rohen Kakaobohne können unvergleichliche Gaumenfreuden wie z.B. Desserts, Shakes, Pralinen, Kekse und Kuchen gezaubert werden. Für den einstieg zeige ich euch heute eine einfache Möglichkeit der Zubereitung der Kakaobohnen: das Karamellisieren

Ich habe in den vergangenen Tagen das Karamellisieren von Kakaobohnen mit verschiedenen Rezepten getestet, einige waren ursprünglich für gebrannte Mandeln bestimmt, andere für Popcorn, einige werden auf dem Herd zubereitet, andere im Ofen;
Am besten fand ich das Ergebnis, wenn die Kakaobohnen in einem Sirup gekocht werden, bis der Zucker kristallisiert. Geschmack und Konsistenz waren so am besten!


Hierzu gibt man Zucker und Wasser zu gleichen Teilen in eine Pfanne und lässt alles aufkochen, danach gibt man die Kakaobohnen dazu und lässt sie so lange kochen, bis das Wasser verdampft. Zwischendurch wird noch eine Prise Zimt zugegeben, danach nochmal umrühren und auf Backpapier abkühlen lassen, man kann dann den Zuckermantel um die Bohnen gut erkennen.


Vorsicht Suchtgefahr!


Sonntag, 12. März 2017

Bunter Amaranthsalat


Mit den Amaranth-Körnchen lassen sich viele köstliche Gerichte zaubern. Als Beilage zu Gemüsegerichten, in Suppen, als Pfannengericht mit Gemüse, im Gemüseauflauf, als Bratling oder sättigende Salatgrundlage - der leicht nussige Amaranth-Geschmack passt zu Vielem.
Zutaten für 4 Personen
15 g Amaranth
Gemüsebrühe
1 kleine Dose Mexiko Mais Mix
1 Chilischote
1 Pund Petersilie
2 EL Nussöl
2 EL Fruchtessig
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Chiasamen ( kann man weglassen)


Zubereitung:

Amaranth in einem Sieb unter fließendem Wasser gründlich waschen und in leicht siedendem Wasser -dem ein TL Gemüsebrühe zugegeben wurde- ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen, sollte die Flüssigkeit noch nicht ganz aufgesogen sein. Die Körnchen auskühlen lassen.


Den Mais Mix aus der Dose gut abtropfen lassen

Chilischote entkernen und sehr fein hacken. Petersilie waschen trocken tupfen und sehr fein hacken.


Öl, Fruchtessig und Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Amaranth mit den vorbereiteten Zutaten und dem Dressing vermischen und noch ca. 30 Minuten ziehen lassen. Nochmals durchrühren, evtl. erneut abschmecken und anrichten.


Den Salat für die Optik noch mit ein paar Chiasamen bestreuen und fertig.

Freitag, 10. März 2017

Scharfe Erfrischung: Erdbeer-Gurken- Gazpacho (vegan)


Gazpacho ist eine Suppe aus ungekochtem Gemüse. Die ursprüngliche Suppe geht auf die Mauren zurück und war eine weiße Knoblauchsuppe aus Gurken, Brot, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Inzwischen gibt es unzählige Varianten ,Gurke ist meistens dabei, aber auch Melone oder andere Früchte. Ich mag besonders diese Suppe mit Erdbeeren, man kann da auch noch Knoblauch dazu geben, aber ich verzichte ehrlich gesagt bei sehr heißen Temperaturen darauf. Auf jeden Fall hat sie ordentlich Feuer durch die Chili.

Zutaten für 4 Personen
500 g Erdbeeren
1/2 grüne Gurke
1 kleine rote Paprika
1 EL Granatapfelsirup
150 ml Sojamilch
1 TL Obstessig
Salz
Pfeffer
1 Chili- Schote
1 EL Olivenöl


Zubereitung
Erdbeeren abspülen und putzen. Gemüse putzen oder schälen, eventuell abspülen und grob schneiden. Chili abspülen, entkernen und hacken. 4 Erdbeeren zur Seite legen.


Das Gemüse und die Erdbeeren mit Sojamilch, Granatapfelsirup, Essig, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und mit dem Mixer pürieren.


Die Gazpacho in Tassen oder kleine Teller füllen und mit Olivenöl ganz zum Schluss vermischen. Mit Erdbeeren die Suppe oder den Tassenrand garnieren und am besten schön kalt servieren.


Dienstag, 7. März 2017

Quinoa-Amaranth-Auflauf


Der Trend zu Amaranth, Quinoa, Chia und anderem Pseudogetreide erklärt sich durch deren hohen Nährstoffgehalt: Es enthält Stärke, Eiweiß, Fett, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Gerade Vegetarier und Veganer können durch Pseudogetreide ihren Nährstoffbedarf leicht decken. Ein wichtiger Punkt, worin sich herkömmliches Getreide von Pseudogetreide unterscheidet: Es enthält kein Gluten. Das ist gut für Menschen mit Unverträglichkeiten.


Zutaten für 4 Personen
80 g Quinoa
80 g Amaranth
1 TL Gemüsebrühe gekörnt
1 große Möhre
1 Stück Sellerie
1 kleine Zwiebel
1 Stange Lauch
1 TL Olivenöl
1 Ei
80 g Parmesan gerieben
200 g Quark
20 g Erdnussöl
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Curry
Cayennepfeffer
Soja- Sauce
1 Bund Schnittlauch


Zubereitung

Amaranth und Quinoa  abwaschen, andünsten und in etwa der doppelten Menge Wasser mit Gemüsebrühe weich garen. Das Gemüse waschen und putzen, Lauch und Karotten in Scheiben, Sellerie und Zwiebeln fein würfeln. Das Gemüse und die Zwiebeln mit etwas Olivenöl weich dünsten, den Knoblauch pressen und hinzufügen.



Das Ei trennen. Das Eigelb mit dem Quark und dem Erdnussöl glatt rühren, den Käse hinzugeben. Das Ganze mit dem gedünsteten Gemüse und dem Getreide vermengen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, hinzugeben und mit Salz, Curry, Soja-Sauce und etwas Cayennepfeffer würzen. Das Eiweiß aufschlagen und zum Schluss unter die Masse heben.


Die Getreide/ Gemüsemischung in eine große oder vier kleine Auflaufform(en) füllen und 45 Minuten bei 170 Grad im vorgeheizten Ofen backen.


Nach dem Backen etwa 5 Minuten auskühlen lassen, damit sich der Auflauf besser schneiden lässt.


Samstag, 4. März 2017

Selbst gemachter Knabberspaß: Honig Gewürznüsse vom Blech



Sicherlich kennen einige den herrlichen Geschmack von karamellisierten Nüssen. Sie erinnern an Kindheit und Jahrmarkt, Weihnachten und Rummelplatz. Früher kannte ich sie nur süß, aber die Kombination aus Honig und Gewürzen ist einfach besser. So eine würzige Nussmischung kannst du ganz leicht selber machen. Natürlich auch in größeren Mengen, falls Freunde kommen. Oder für einen Mädelsabend oder zum Filme schauen.


Zutaten

200 g Mandelkerne
100 g Cashewkerne
100 g Macadamianuss
100 g Pecannüsse
2 EL flüssiger Honig
1 EL Speiseöl
1 getrocknete Chilischote
1/2 TL Paprikapulver
1 TL Currypulver
Meersalz




Mandeln und alle Nüsse zusammen mit Honig und Öl in eine Schüssel geben und gut mischen.


Chilischote zerbröseln, mit Paprikapulver, Curry und etwas Salz zu den Nüssen geben. Sehr gründlich mischen, bis alle Nüsse von den Gewürzen bedeckt sind.


Nüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, im vorgeheizten Backofen bei 225 °C (Umluft: 180 °C, Gas: Stufe 3-4) unter häufigem Wenden in ca. 10- 15 Minuten goldbraun rösten.



Die Nüsse herausnehmen und abkühlen lassen.



Zu Cocktails oder Wein servieren oder einfach so zum Knabbern. In einem schönen Glas eignen sie sich auch toll zum Verschenken.


Samstag, 25. Februar 2017

One Pan Pasta: Tortellini mit Tüffel Sahne Soße







Zutaten für 2 Personen
500 g frische Tortellini
1 Becher Sahne
300 ml Gemüsebrühe
50 g Butter
100 ml Weißwein
gehobelter und geriebener Parmesan
frisch gemahlener Pfeffer
25 g Trüffel
Kräuter nach Wahl



Zubereitung
Die Sahne mit Gemüsebrühe vermischen und mit einem Stückchen Butter ( ca. 30 g) in einer großen Pfanne erhitzen. Die frischen Tortellini hineingeben und durchmischen und ca 5 Minuten erwärmen.


Die Pfanne vom Herd ziehen und die Sauce mit  geriebenem oder gehobeltem Parmesan binden. Weißwein angießen und wieder auf den Herd ziehen.


Die fein gehobelte Trüffel darüber verteilen. Restliche Butter schmelzen. Die Tortellini mit zerlassener Butter beträufeln und mit gehobeltem Parmesan bestreuen. Einen Deckel auf die Pfanne geben und noch ca. 3-4 Minuten den Käse leicht verlaufen lassen.



Mit frischen Kräutern und Pfeffer bestreuen und servieren.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Gesund essen: Hirsebratlinge mit Kräuterdip



Ihr wollt gesund essen und genießen? Dann probiert mal Hirse. Speisehirse ist mild im Geschmack und eignet sich hervorragend für die Zubereitung von Broten, Süßspeisen oder auch herzhaften Gerichten. Hirse ist glutenfrei, leicht verdaulich und gut bekömmlich. Deshalb ist es für viele Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten eine tolle Alternative zu Weizen und Co. Die milden Körner sind eine wertvolle Quelle für Eisen und Magnesium. Das in der Hirse enthaltene Silizium wirkt sich positiv auf ein glattes Hautbild und schöne Nägel aus. Besonders für Menschen die auf Fleisch verzichten und vegetarisch oder vegan leben ist Hirse ein super Nährstoffgeber.


Zutaten für ca 4 Portionen
80 g Speise- Hirse
2 Eier (M)
1/2 TL Salz
Pfeffer
250 g Speisequark
2 EL Schnittlauchröllchen
getrocknete Tomaten in Öl
2 TL Sonnenblumenöl


Zubereitung
150 ml Wasser aufkochen, Hirse hineinstreuen und umrühren. Hitze sofort reduzieren und die Hirse 7 Minuten zugedeckt bei kleinster Hitze kochen, dabei mehrmals gründlich umrühren. Topf vom Herd nehmen und die Körner weitere 12 Minuten zugedeckt quellen lassen. Abkühlen lassen.



Eier, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verquirlen. Abgekühlte Hirse unterrühren.

Speisequark, Salz, Pfeffer und Schnittlauchröllchen in eine Schüssel geben und glattrühren. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen.



Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Den Hirseteig in kleinen Häufchen hineingeben und etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze backen. Die  Bratlinge vorsichtig wenden ( sie zerfallen sehr leicht) und die andere Seite ebenfalls in 4-5 Minuten goldbraun backen.


Hirsebratlinge mit Kräutedip und Tomaten anrichten und servieren